Die Besonderheit dieses Minimusicals mit umgetexteten bekannten Popsongs liegt darin, dass es praktisch ohne "Hauptrollen" auskommt. Die Textpassagen sind in der Regel kurz gehalten und können so leicht dem individuellen Sprechstil des Darstellers angepasst werden. Auch "stumme Rollen" - bis auf das Mitsingen bei den Songs - gibt es einige.
Die Handlung ist leicht zu erfassen und bietet viele Möglichkeiten zum Darstellenden Spiel im gesamten Klassenverband. Für eine Aufführung zur Einschulung oder auch als Jahresabschluss ist das Stück bestens geeignet. Die Erarbeitungsphase betrug neun Doppelstunden plus Wiederholungen der Songs im täglichen Unterricht.
Besonders wichtig war bei diesem Projekt das komplette Stück in Form einer Fortsetzungs-geschichte - Verlauf und Ausgang der Geschichte waren den SchülerInnen unbekannt - improvisatorisch zu erarbeiten. Dazu wurde die Handlung als Geschichte erzählt und von den SchülerInnen simultan in zwei Gruppen gespielt. Vorangestellt waren bei jedem Treffen Spiele und Übungen, die die SchülerInnen auf die später von ihnen verlangten darstellerischen Elemente vorbereiteten.
Außerdem wurde in jeder Probe einer der vier Songs gelernt. Aufbauend auf diese Grundlagen beschäftigten sich die Kinder mit dem eigentlichen Text in Form eines kleinen Hörspiels und setzten dann nach der endgültigen Rollenverteilung die einzelnen Teilstücke zu einem stimmigen Ganzen zusammen.
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